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Ich liebe, liiiebe, liiiiiebe Volksläufe!

Jetzt mal im Ernst, wo sonst trifft man so viele gutaussehende, sportliche, fröhliche Menschen? Man hat das Gefühl, dass alle schon vor dem Start eine Endorphindusche bekommen, die sie schöner und fideler macht. Zumindest die meisten. Einige schauen natürlich auch zittrig-nervös auf ihre GPS-Uhren. Ich zum Beispiel. Am Freitag bin ich nach Monaten meinen ersten Wettkampf gerannt. Den Kowskylauf, für den ich auch eine große Gruppe von über 50 Leuten trainiert habe. Im Frühjahr hatte mich das Pfeiffersche Drüsenfieber mehrere Wochen ans Bett gefesselt und nach so einer langen, wettkampflosen Zeit waren meine Beine ganz kribbelig vor Aufregung. So kribbelig, dass ich am liebsten gleich losgerannt wäre. Aber da ich von den 1020 Startern ungefähr 500 kannte, habe ich natürlich versucht so entspannt wie möglich auszusehen. Ist es mir gelungen? Das wissen nur die, die da waren (jetzt müsst ihr bitte sagen: „Ja liebe Johanna, du sahst wie immer wunderbar-frisch-entspannt aus“). 😉 Der Kowskylauf ist ein Team- und Firmenlauf. Mein Team hatte ich ganz kurzfristig rekrutiert und vergessen zu erwähnen, dass es sich durchaus um …

Kürbis – Warum er im November mein Lieblingsgemüse ist –

Läufer sind ja oft sparsam und bodenständig. Zumindest ist das ein immer wieder zutreffendes Stereotyp (das ich meistens auch selbst absolut bestätige)… Deshalb finde ich, dass Kürbisse super zu uns passen. Die sind schließlich auch bodenständig. Und momentan günstig. Und regional. Und ballaststoffreich, mineralstoffreich und vitaminreich. Und vor allem lecker! Meist landet der Kürbis bei mir als Ofengemüse oder Suppe auf dem Teller, aber heute Morgen gab es ihn auch mal als leckeres Brot zum Frühstück – mit selbstgemachter Himbeermarmelade. Für Abwechslung auf dem Frühstückstisch gibt es nichts Besseres! Es ist ziemlich schnell gemacht und besser als vom Bäcker   Zutaten für ein optimal goldig gebräuntes, knusprig, luftig leichtes Kürbisbrot:   Zum Vorbereiten: 300 g Kürbisfleisch (Hokkaido geht am besten) 4 EL Wasser Für den Hefeteig: 500 g Mehl (z.B. Dinkelmehl) 1 Päckchen Hefe 3 EL flüssiger Honig 1 gestrichener TL Salz 70 ml Olivenöl oder Kokosöl Kürbisfleisch kleinschneiden und mit dem Wasser weich dünsten (das dauert ca. 10 Minuten) Kürbis kleinstampfen oder pürieren Mehl, Hefe und Salz mischen und anschließend Öl, Honig und Kürbis …

Beerenquark-Power-Frühstück

Ein Leben ohne Frühstück ist möglich, aber sinnlos. Seht ihr das auch so? Ich brauche es jedenfalls, sonst bin ich den ganzen Tag leicht biestig vor Hunger. Mein Frühstück sollte deshalb satt machen und mir alle nötigen Nährstoffe geben, die ich für den Tag, der vor mir liegt brauche. Das einzige was ich seltsamerweise ohne Frühstück  kann, ist  aufstehen und einen Dauerlauf absolvieren. (Meist schweigend mit knurrendem Magen, aber es ist möglich) Mein Tag sieht dann meist so aus: 7.50 Wecker klingeln, in die Laufsachen schlüpfen, Frühstück schnippeln und um 8.00 vor der Tür in der Sonne die Turnschuhe schnüren. Heute Morgen habe ich es sogar bis ans Meer geschafft. Mit dem Rad, Magenknurren und ohne Frühstück.. Dort habe ich es dann aber ausgiebig nachgeholt! Ihr fragt euch warum ich überhaupt nüchtern trainiere? Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens klingelt mein Wecker meist zu spät, um es noch rechtzeitig zu schaffen ohne das meine Trainingspartner warten müssen und der wichtigere Grund: Es hilft dem Fettstoffwechsel. Dadurch, dass ich nüchtern trainiere, lernt mein Körper auch Energie …

Was ich vergessen habe.

Ein herber Schlag. Ich darf und kann die nächsten 6 Wochen nicht mehr laufen. Keinen verdammten einzigen Schritt. Ihr fragt euch wie das passieren konnte? Jemandem der optimale Blutwerte, optimales Training und eine sehr gute Trainingsbetreuung hat? Ja es gibt da eine Komponente die ich vergessen habe. Die  Physiotherapie oder Osteopathie. Seit Wochen habe ich Probleme auf der rechten Körperseite. Angefangen mit einem einseitig  verspannten Rücken (Wo um alles in der Welt bekommt man sowas eigentlich her??) hatte ich dann Probleme im Ischias Nerv (Ein typischer Läuferschmerz, der uns vom langen Sitzen abhält…) dann auch im Tractus iliotibialis, schließlich im Knie und dann im Fuß. Aber ich bin ja stark, vielleicht sogar ein Biest. Jedenfalls habe ich immer fleißig weiter drauf trainiert, ausdauernd über die Blackroll gerollt (Die wirklich gut hilft, wenn es nicht schon zu starke Probleme sind) und beim Auftreten ausgeatmet. (Hilft ungemein gegen den Schmerz) Aber zum Physiotherapeuten bin ich nicht gegangen. Ich hatte im Moment keinen guten in naher Umgebung und wollte mir keinen neuen suchen. Die Wettkämpfe liefen. In Anbetracht …

Schnelle, gesunde Pizza

Schnelle, gesunde Pizza Kennt ihr das, ihr öffnet die Tür und euch empfängt der Geruch von Oregano, Tomate und knusprig knackigem  Hefeteig?   Ich liebe das!   Nach Hause kommen und selbstgebackene Pizza riechen. Das schmeckt nach Heimat, und gemütlichem Zusammensitzen. Letztens kam ich wieder nach Hause und es roch so himmlisch. Aber beim Essen kam mir dann der Gedanke, ob ich die Pizza nicht noch optimieren könnte. Das Familientraditionsrezept meiner Oma  hat einen einfachen Dinkelhefeteig als Boden, dann eine selbstgemachte Sauce  aus Tomaten und als Belag alles was noch so da ist. Wahrscheinlich das Rezept vieler Familie.  (Ok, viele nehmen auch gekauften Teig, aber liebe Teigkäufer: Ein Hefeteig dauert weniger als fünf Minuten in der Zubereitung und Jaaaaa er muss gehen, aber das kann er schon alleine! ) Aber was wäre, wenn man den Boden durch mehr Gemüse und noch gesünderen Körnern ersetzt? Und die Sauce könnte die nicht auch etwas mehr Pepp bekommen! Naja ich habe dann einen Blumenkohlteig getestet. (Bisher nicht empfehlenswert, nicht mal der Nachbarshund wollte den Rest, aber ich arbeite daran…) Nach …

Öko Test hat Superfoods getestet und ich den Artikel von Öko Test. Hier lest ihr was wirklich bedenklich ist.

  Immer wieder gibt es Meldungen über DIE gesunde Ernährungsweise. DAS Überprodukt. Ich glaub da ja nicht dran. Kleinkram macht es halt aus. Viele gute Produkte ergeben insgesamt eine gesunde Lebensweise. Aber immer wieder gibt es einen Hype um bestimmte Produkte, und dann die Gegenbewegung, die die ultra guten Produkte wieder verteufelt. Da bleibt für mich am Ende oft nur Verwirrung und der Wunsch nach einem Labor um selbst zu testen. Hab ich aber nicht. Was aber jeder kann, ist Testberichte lesen, den gesunden Verstand und den Selbsttest fragen. Bis jetzt gibt es kaum wirklich fundierte Artikel über Superfoods. Umso glücklicher war ich deshalb, als vor kurzer Zeit endlich ein vielversprechender Artikel in der Zeitschrift Öko Test erschien. Ich dachte, jetzt würde sich endlich herausstellen, wie gut die Produkte wirklich im Vergleich sind. Aber Fehlanzeige. Es ging nur um sechs schädliche  Inhaltsstoffe, die kein alleiniges Problem von Superfoods sind, sondern in vielen unserer Standardnahrungsmittel auftauchen. Bedenklich sind sie aber dennoch! Darauf wurde getestet: Cadmium, Blei, Mineralöle, Pestizide, PAK, Keime Das ist der Haken: Blei, Cadmium …

Bestzeit, ein fünfter Platz bei den Deutschen Meisterschaften und endlich Semesterferien !

Heute Morgen bin ich mit dem Rennrad durch die vereisten Felder meiner Heimatstadt gefahren und habe den Wettkampf Revue passieren lassen. Rennrad fahren ist für mich das, was für andere Sauna ist. -Entspannen, genießen und zur Ruhe kommen (zumindest innerlich, meine Muskeln sehen das anders, aber die haben hier nichts zu sagen) Zur Ruhe kommen konnte ich die letzten Wochen nicht. Immer musste ich lernen, trainieren, und meine neue Wohnung gestalten. Deshalb sah das Training eher aus wie ein Schweizer Käse. Mal konnte ich trainieren, dann wieder viel zu lange nicht. Jetzt endlich kann ich das machen was ich will und durchtrainieren! Während ich mich einen wirklich hohen Berg hochkämpfte (mindestens 10m, also eine wahre Erhebung als echte Norddeutsche) musste ich daran denken wie hart der Vorlauf war. Ich bin im dritten Lauf gestartet. Jeder wollte dort schnell sein, aber auch niemand die Tempoarbeit übernehmen. Zwischen Ellenbogen in den Bauch, Spikes ins Bein und beißen war alles dabei. (ok, beißen war übertrieben) Aber trotzdem, so ein Gerangel um die vorderen Plätze habe ich selten erlebt. …

„Reuelose“ Schoko- Nuss-Torte

Ich habe endlich wieder gebacken: Vegan, ohne raffinierten Zucker und Glutenfrei. Unfassbar, aber es ist tatsächlich eine richtig super leckere Torte, voll von süßem cremigem Ahornsirup, der sich perfekt mit Kakao, Nüssen und Himbeeren mischt, dabei entstanden. Durch die vielen Nüsse und Himbeeren könnte man sogar fast behaupten, sie ist gesund! Zutaten für den Teig: 2 TL Chia-Samen 120g Reismehl 80g Stärkemehl 50g gemahlene Mandeln 40g Kakaopulver 2 Päckchen Backpulver 1 Prise Salz 200 ml Hafermilch 5 EL Ahornsirup 2 EL Apfelessig 4 EL Kokosöl Zutaten für die Haselnusscreme: 250g Haselnüsse 5 EL Ahornsirup 4 EL Kakaopulver 1 Prise Salz 1,5 EL Kokosöl etwas Wasser   1: Als erstes die Chia-Samen mit 2 EL Wasser 5 Minuten einweichen und den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. 2: Während die Chia-Samen quellen, alle Zutaten für den Teig mischen und gut durchkneten. Zum Schluss auch die Chia-Samen dazugeben. 3: Ist eine cremige Masse entstanden, kann der Teig in eine gut gefettete Springform gefüllt werden und für 30-35 Minuten backen. Während der Kuchen backt, wird die Haselnusskrem hergestellt: 4: …

Miniprogramm für Laufanfänger –Mittagspausentauglich-

Bestimmt kennst du das: Am Anfang des Jahres startet man mit ultravielen, ultraguten Vorsätzen, aber am Ende des Jahres ist kaum noch etwas davon übrig. Ich denke, dass der Grund in zu radikalen Vorsätzen liegt. Ein bekannter guter Vorsatz ist: „ Ab heute laufe ich jeden Tag!“ Das ist so schnell nicht umzusetzen, denn der Körper muss sich erst an die ungewohnte Belastung gewöhnen! Wer versucht, auf Zwang schnell fit zu werden, bekommt schneller Knieschmerzen und Fußbeschwerden, als das gewünschte Ergebnis. Wir Menschen sind nun einmal keine Maschinen, die man aus dem Energiesparmodus schnell auf super Speed hochfahren kann. Wir brauchen dafür Zeit. Muskeln und Gelenke müssen langsam angepasst werden. Ich laufe seit ich sieben bin und habe über die Jahre immer nur ganz langsam die Wochenkilometer gesteigert. Angefangen bin ich mit einem Training einmal in der Woche… Ich traue dir aber ein Wochenprogramm mit vier Einheiten zu. (Außer du bist auch sieben oder über siebzig.) Alle Einheiten dauern nicht länger als 20 Minuten und passen so in jede Mittagspause. Mit einer Gruppe von Laufanfängern …

Weihnachtsgeschenke für Sportler

Sportler haben: wenig Zeit, immer Hunger, sind viel unterwegs und haben immer kalte Füße. Daraus ergeben sich viele tolle Ideen für ein optimales Weihnachtsgeschenk. Das Geschenk für den ewig hungrigen Trainingspartner Jeder hat ihn: den ewig hungrigen Trainingspartner, der immer die Müsliriegel weg isst. Mit der harmlosen Frage: „Darf ich mal probieren?“, pirscht er sich an dein Essen heran, sagt dann Dinge wie „ Oh, nicht soo viel!“ und hat doch spätestens nach 5min den ganzen Müsliriegel, deine Lieblingsschokolade UND dein Pausenbrot verspeist. Für ihn gibt es nur eine richtige Geschenkart: ESSEN.   Möglichkeit 1: selbst gebackene Plätzchen. Zum Beispiel  die staubtrockenen von Oma, die ihr noch vom letzten Jahr habt (das wäre zwar wirklich fies, aber die Ewig-Hungrigen stört das meist nicht einmal). Oder ihr verschenkt wirklich leckere, wirklich ungesunde Plätzchen, die ihr in meinem Plätzchenblogeintrag findet. Möglichkeit 2: Müsliriegelpaket. Ihr verschenkt Unmengen an unterschiedlichen Müslieriegeln, z.B. gibt es sehr viele verschiedene bei Rossmann. Und hofft darauf, dass der Ewig-Hungrige nun eure Riegel in Ruhe lässt…   Möglichkeit 3: Das Läufermüsli. Ihr mischt dem …