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Kürbis – Warum er im November mein Lieblingsgemüse ist –

Läufer sind ja oft sparsam und bodenständig. Zumindest ist das ein immer wieder zutreffendes Stereotyp (das ich meistens auch selbst absolut bestätige)…

Deshalb finde ich, dass Kürbisse super zu uns passen. Die sind schließlich auch bodenständig. Und momentan günstig. Und regional. Und ballaststoffreich, mineralstoffreich und vitaminreich. Und vor allem lecker!

Meist landet der Kürbis bei mir als Ofengemüse oder Suppe auf dem Teller, aber heute Morgen gab es ihn auch mal als leckeres Brot zum Frühstück – mit selbstgemachter Himbeermarmelade. Für Abwechslung auf dem Frühstückstisch gibt es nichts Besseres!

Es ist ziemlich schnell gemacht und besser als vom Bäcker

 brot

Zutaten für ein optimal goldig gebräuntes, knusprig, luftig leichtes Kürbisbrot:

 

Zum Vorbereiten:

300 g Kürbisfleisch (Hokkaido geht am besten)
4 EL Wasser

Für den Hefeteig:

500 g Mehl (z.B. Dinkelmehl)
1 Päckchen Hefe
3 EL flüssiger Honig
1 gestrichener TL Salz
70 ml Olivenöl oder Kokosöl

  1. Kürbisfleisch kleinschneiden und mit dem Wasser weich dünsten (das dauert ca. 10 Minuten)
  2. Kürbis kleinstampfen oder pürieren
  3. Mehl, Hefe und Salz mischen und anschließend Öl, Honig und Kürbis hinzugeben
  4. kneten
  5. weiter kneten
  6. Immer noch kneten
  7. Den Hefeteig eine Stunde an einem warmen Ort (zum Beispiel im Backofen bei 40 °) gehen lassen

Backzeit: 35 min bei 180° Ober- /Unterhitze

Eine kleine Beschreibung der Zutaten:

Kürbis: Am besten funktionieren Sorten, die ihr nicht groß bearbeiten müsst. Zum Beispiel kann man Hokkaidokürbis einfach samt Schale kleinschneiden und muss ihn nur sehr kurz garen. Kürbis ist sehr kalorienarm und ein wichtiger Lieferant für Vitamine (u.a. Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A), Mineralstoffe (u.a. Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen) und Ballaststoffe. (Ich finde das macht das Brot fast gesund….zumindest kann man sich das einreden..)

Mehl: Lieber hätte ich Hafermehl verwendet, aber das Brot hat sich dann einfach geweigert aufzugehen. Um es nicht zu verärgern und um ein luftiges Ergebnis zu bekommen, solltet ihr deshalb Weizen oder Dinkelmehl verwenden.

Öl: Ihr wollt das Öl weglassen? Ich würde davon abraten. Nur durch Öl können wichtige fettlösliche Vitamine wie zum Beispiel das im Kürbis enthaltene Beta-Carotin aufgenommen werden. Beta-Carotin ist übrigens ganz allgemein wichtig für den Zellschutz.

Honig: Wenn ihr gerade keinen da habt, würde ich Kokosblütenzucker nehmen. Habt ihr auch nicht? Agavendicksaft, Ahornsirup, Birkenzucker? Haushaltszucker geht natürlich auch. Honig hat eine antibakterielle Wirkung. Ich verwende ihn deshalb im Winter besonders gern und fühle mich so zwischen den vielen Schniefnasen ein bisschen geschützt. (Besonders antibakteriell wirkt er, wenn er nicht erhitzt wird. Also auf dem Brot.)

Ich hoffe ihr seid gesund und fit und voller Vorfreude auf das knusprig leckere Brot.

Bis bald,

euer wie ein Honigkuchenpferd satt zufrieden lächelndes Laufbiest

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