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Weizengras selber ziehen –oder wie ich meinem Meerschweinchen Konkurrenz mache –

Früher habe ich Weizen für meine Meerschweinchen gezüchtet, jetzt gibt es keine Meerschweinchen mehr. Also esse ich es selbst.

Die Idee kam mir, als im Bioladen plötzlich überall Weizengraspulver, Brennesselpulver, Gerstengraspulver, Hanfproteinpulver und noch teurere Pulver zu kaufen waren. Wie ihr seht ist das ganze wirklich gut, aber teuer.

Wieso nicht einfach frisch und kostengünstig selbst anbauen? Einige Bioläden haben auch schon daran gedacht, nur das mit dem „kostengünstig“ haben die noch nicht verstanden. Dafür findet man auf einigen Packungen den Hinweis „CatGrass“. Übersetzt aus dem Englischen heißt das: „Teile mit deinen Haustieren“ – oder weniger nett: „Gib unnötig viele Geld für ein Produkt aus, das früher 1 Euro bei Fressnapf gekostet hat“.

Ich züchte jetzt mit großer Leidenschaft selbst.

Und das hat gute Gründe.

3 Gründe für den sofortigen Konsum:

Grund 1: Weizengras hilft gegen alle Krankheiten: von üblem Mundgeruch bis Krebs. Der Hauptgrund liegt in der hohen Zahl an Antioxidantien. (Antioxidantien sind gute Minimonster die gegen große fiese Zellschädlinge kämpfen und die Zellen so vor Krebs beschützen.)

Grund 2: Weizengras macht schnell, da es über komplizierte Vorgänge den Sauerstofftransport in die Zellen fördert.

Grund 3: 100g Weizengras enthalten 60-mal mehr Vitamin C als Orangen, 30-mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch, 11-mal mehr Calcium als Rohmilch, 5-mal mehr Eisen als Spinat, 5-mal mehr Magnesium als Bananen.

Mein Persönlicher Grund: Mein Meerschweinchen hatte immer weniger Schnupfen, nachdem ich ihm das Gras gegeben hatte und ich fühle mich seit dem regelmäßigen Konsum fitter und wacher!!

3 Gründe, warum es sich lohnt, das Weizengras selbst anzubauen.

Grund 1: Man spart Unmengen Geld.

Grund 2: Es ist taufrisch.

Grund 3: Es ist die einzige Zimmerpflanze, die immer fidel auf der Fensterbank steht, immer wächst, nie die Blätter hängen lässt und immer gut drauf ist.

 

Wie man Weizengras selbst anbaut.

Schritt 1: Keimschale kaufen. Für den Anfang reicht auch ein normaler Teller.

Zum Beispiel:

Dehner Sprossenhaus, zur Anzucht von Keimsprossen, mit 4 Schalen

 

Schritt 2: Ganz normalen Weizen kaufen. Der kann gerne aus dem Biomarkt kommen, damit er pflanzenschutzmittelfrei ist. 1kg kostet ca. 2,00 Euro und reicht für viele Wochen.

Zum Beispiel:

Davert Bio Weizen (1 kg)

 

Schritt 3: Weizen abspülen, dicht an dicht in der Keimschale verteilen und mit Wasser benetzen.

Schritt 4: Jeden Tag ein bisschen neues Wasser über die Keime träufeln, nach spätestens 48 Stunden sind die Keime zu sehen und nach 4 Tagen kann man meist schon das ca. 10 cm große Gras ernten.

Über leckere Weizengrasrezepte und weitere Grasarten, bei denen der Anbau sich lohnt, berichte ich euch in meinem nächsten Blog!

 

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  1. Pingback: Öko Test hat Superfoods getestet und ich den Artikel von Öko Test. Hier lest ihr was wirklich bedenklich ist. – Laufbiest

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